Fussreflexzonen-Massage
Die Füsse als Spiegelbild des Körpers
Eine Fussmassage tut gut. Richtig durchgeführt wie bei der Fussreflexzonen-Massage hat sie sogar therapeutische Effekte. Bei dieser Methode werden bestimmte Punkte auf der Fusssohle und am Fussrücken massiert, um damit verbundene Organe und entfernt liegende Körperstellen zu beeinflussen.
Welche Philosophie steckt hinter der Fussreflexzonen-Therapie?
Die Grundlage der Fussreflexzonen-Massage ist die Unterteilung der Füsse in Bereiche, die Organen oder entfernt liegenden Körperstellen zugeordnet werden. Dahinter steckt ein Körperzonenraster, das den ganzen Körper in zehn Längszonen und drei waagrechte Zonen aufteilt und sich an den Füssen widerspiegelt. Die Reflexzonen der Kopf- und Halsorgane liegen zum Beispiel im Bereich der Zehen, die Organe der Brust und des Bauchs im Bereich des Mittelfusses und die Organe des unteren Bauchraumes und des Beckens liegen bei der Ferse. Organe der linken Körperhälfte sind am linken Fuss zu finden und umgekehrt. Die Reflexzone für das Herz liegt also in der Mitte des linken Fusses.
Reflexzonen gibt es auch an den Händen, am Kopf oder an den Ohren. Sie werden unter anderem mit Nervenverbindungen erklärt, die den gesamten Körper durchziehen und besonders gut an den Füssen stimuliert werden können. Andere Erklärungen für die Existenz von Reflexzonen beziehen Konzepte aus der Traditionelle Chinesische Medizin TCM wie die Meridianlehre und Akupunkturpunkte mit ein.
Wie läuft eine Fussreflexzonen-Behandlung bei medMassage ab?
-
Zu Beginn einer Behandlungsserie findet ein Gespräch über Ihre Beschwerden und Ihren Gesundheitszustand statt, der Behandlungsplan und das Ziel werden festgelegt.
-
Für die Behandlung sitzen Sie bequem auf einem Liegesessel oder einer Massagebank, die Füsse sind nackt. Ihre Therapeutin oder Ihr Therapeut nimmt vor Ihnen Platz. Es folgt das sanfte Betasten der einzelnen Zonen an beiden Füssen. Schmerzende Stellen, Verhärtungen, Temperaturunterschiede und sichtbare Auffälligkeiten geben zusätzliche Hinweise auf das Beschwerdebild und werden entsprechend berücksichtigt.
-
Danach werden verschiedene Zonen und Zonenfolgen bearbeitet. Je nach Bedarf ist die Massage der einzelnen Zonen und Punkte anregend oder beruhigend.
-
Dabei sollten Sie auf Ihre Reaktionen achten und Ihre Wahrnehmungen mitteilen. Sie liefern wichtige Informationen und helfen bei der individuellen Gestaltung Ihrer Therapie.
-
Eine Behandlungseinheit dauert 50 bis 60 Minuten. Bereits nach zwei bis sechs Sitzungen können Veränderungen eintreten, die Anzahl der Sitzungen hängt aber vom Behandlungsziel ab und variiert zwischen neun und 18 Sitzungen.